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INVENTUR DER WERBEFLÄCHEN

Sponsoring-Portfolio im Verein aufbauen

Sponsoring-Portfolio im Verein aufbauen

Sponsoring-Portfolio im Verein aufbauen

Thiago Calderaro, Gründer und CEO von CoachingArea, mit lockigem Haar und einem schwarzen Hemd, schaut nachdenklich in die Ferne mit einem ruhigen Ozean im Hintergrund. Er ist der Autor dieses Artikels.

Thiago Calderaro

Große, leere Plakatwand im Außenbereich vor blauem Himmel, die Sponsoring-Werbeflächen, verfügbare Sponsorenplätze und Sichtbarkeitswerte für Sportvereine darstellt.

TL;DR – die 15-Sekunden-Antwort

Eine Werbeflächen-Inventur zeigt, welche Sponsoringflächen und Touchpoints dein Verein anbieten kann. Dazu gehören Onsite-Flächen, digitale Kanäle, Turniere, Social Media, Newsletter, Merch, PR und Aktivierungen. Danach bewertest du Reichweite, Sichtbarkeit, Aufwand und Messbarkeit – und baust daraus Pakete.
Merksatz: Was du nicht inventarisierst, kannst du nicht professionell verkaufen.

1) Warum eine Werbeflächen-Inventur der erste echte Sponsoring-Schritt ist

Viele Vereine starten Sponsoring mit einzelnen Ideen:

  • Bande verkaufen

  • Logo auf Website setzen

  • Trikotpartner suchen

  • Turniersponsor finden

  • Social-Media-Post anbieten

Das ist verständlich, aber zu kurz gedacht.
Denn Sponsoring besteht nicht aus einzelnen Flächen. Sponsoring besteht aus Touchpoints.
Ein Touchpoint ist jeder Moment, in dem Sponsor, Verein und Zielgruppe miteinander in Kontakt kommen.
Das kann eine Bande am Platz sein. Aber auch ein QR-Code im Spielplan, ein Sponsorpost, eine Durchsage, ein Newsletter, ein Turnierbeutel oder ein Fototermin.
Eine Inventur hilft dir, diese Touchpoints sichtbar zu machen.
Erst danach kannst du entscheiden:

  • Was ist wertvoll?

  • Was ist leicht umsetzbar?

  • Was passt zu welchem Sponsor?

  • Was gehört in welches Paket?

  • Was kann gemessen werden?

  • Was kostet internen Aufwand?

  • Was sollte nicht verkauft werden?

Damit wird aus Sponsoring kein Bauchgefühl, sondern ein strukturierter Angebotsprozess.
Wenn du Sponsoring gerade erst aufbaust, passt dieser Schritt direkt nach dem Artikel Sponsoring starten im Verein.

2) Was zählt überhaupt als Werbefläche?

Werbefläche klingt zuerst nach Bande, Banner oder Trikot.
Im modernen Sponsoring ist der Begriff breiter.
Eine Werbefläche kann sein:

  • physisch

  • digital

  • kommunikativ

  • emotional

  • interaktiv

  • messbar

  • wiederkehrend

  • exklusiv

  • eventbezogen

Beispiele:

  • Banner am Hauptplatz

  • Logo auf Website

  • Sponsor im digitalen Spielplan

  • CTA-Link im Newsletter

  • QR-Code beim Turnier

  • Sponsorstand am Eingang

  • Durchsage vor dem Finale

  • Social-Media-Reel

  • Turnier-Shirt

  • MVP-Voting

  • Pressefoto

  • Feedbackformular

  • Sponsorreport

Die wichtigste Frage lautet:
Wo entsteht Aufmerksamkeit – und wie kann ein Sponsor dort sinnvoll eingebunden werden?

3) Die 6 Asset-Kategorien für dein Sponsoring-Portfolio

Für die Inventur ordnest du alle Möglichkeiten in sechs Kategorien.

Kategorie 1: Onsite-Assets

Alles, was direkt auf dem Vereinsgelände sichtbar ist.
Beispiele:

  • Bande

  • Banner

  • Beachflag

  • Roll-up

  • Plakat

  • Eingang

  • Vereinsheim

  • Kabinenbereich

  • Cateringbereich

  • Zuschauerbereich

  • Turnierleitung

  • Siegerehrung

  • Fotowand

  • Sponsorstand

Kategorie 2: Online-Assets

Alles, was digital sichtbar oder klickbar ist.
Beispiele:

  • Vereinswebsite

  • Sponsorenseite

  • Turnierseite

  • digitaler Spielplan

  • Newsletter

  • CTA-Link

  • QR-Code

  • Feedbackseite

  • Votingseite

  • Media-Kit

  • Downloadseite

Kategorie 3: Social-Media-Assets

Alles, was über Vereinskanäle kommuniziert wird.
Beispiele:

  • Feedpost

  • Story

  • Reel

  • Collab-Post

  • Sponsorvorstellung

  • Behind-the-Scenes

  • Gewinnspiel

  • Voting

  • UGC-Repost

  • Danke-Post

Kategorie 4: Event- und Turnierassets

Alles, was rund um Spieltage, Turniere oder Vereinsfeste entsteht.
Beispiele:

  • Turniername

  • Spielplan

  • Pokalübergabe

  • MVP-Voting

  • Fairplay-Aktion

  • Gewinnspiel

  • Welcome-Bag

  • Durchsage

  • Standfläche

  • Teamregistrierung

  • Feedbackformular

Kategorie 5: Merch- und Produktassets

Alles, was Menschen tragen, nutzen oder mitnehmen.
Beispiele:

  • Turnier-Shirt

  • Hoodie

  • Schal

  • Cap

  • Sportbeutel

  • Trinkflasche

  • Sticker

  • Gutscheinheft

  • Sammelkarte

  • Loyalty-Pass

Kategorie 6: PR- und Content-Assets

Alles, was Reichweite über Geschichten, Medien und Inhalte erzeugt.
Beispiele:

  • Pressetext

  • Fototermin

  • Regionalzeitung

  • Vereinsnewsletter

  • LinkedIn-Beitrag

  • Case Study

  • Co-PR mit Sponsor

  • Eventrückblick

  • Sponsorenreport

Diese Kategorien sorgen dafür, dass du nicht nur klassische Werbung siehst, sondern das gesamte Sponsoringpotenzial deines Vereins.

4) Onsite-Assets erfassen: Was am Gelände sichtbar wird

Onsite-Sponsoring ist stark, weil es direkt dort stattfindet, wo Emotion entsteht.
Beim Training. Beim Heimspiel. Beim Turnier. Bei der Siegerehrung.
Erfasse alle sichtbaren Flächen auf dem Gelände.
Prüfe:

  • Welche Plätze gibt es?

  • Wo laufen Besuchende entlang?

  • Wo stehen Eltern und Fans?

  • Wo ist der Eingang?

  • Wo ist die Turnierleitung?

  • Wo findet die Siegerehrung statt?

  • Wo entstehen Fotos?

  • Wo sind Catering und Warteschlangen?

  • Wo dürfen Banner hängen?

  • Wo ist Strom verfügbar?

  • Wo kann ein Sponsorstand stehen?

  • Welche Flächen gehören dem Verein?

  • Welche Flächen müssen mit Stadt, Eigentümer oder Verband abgestimmt werden?

Dokumentiere jede Fläche mit:

  • Name

  • Standort

  • Foto

  • Größe

  • Sichtbarkeit

  • Nutzungsdauer

  • Saison oder Event

  • geschätzte Kontakte

  • Aufwand

  • Einschränkungen

Wichtig: Verkaufe nur Flächen, die du wirklich nutzen darfst.
Nicht jede sichtbare Fläche ist automatisch eine verfügbare Sponsoringfläche.

5) Online-Assets erfassen: Was digital sichtbar und klickbar wird

Digitale Assets sind besonders wertvoll, weil sie oft günstiger umsetzbar und besser messbar sind.
Erfasse:

  • Website-Startseite

  • Sponsorenseite

  • Teamseiten

  • Turnierseiten

  • Spielpläne

  • Newsbereich

  • Newsletter

  • Downloads

  • Feedbackformulare

  • Votings

  • QR-Ziele

  • Kontaktformulare

  • Media-Kit-Seite

Prüfe je Asset:

  • Wie viele Menschen sehen es?

  • Wie lange ist es sichtbar?

  • Kann ein Sponsor verlinkt werden?

  • Gibt es CTA-Möglichkeiten?

  • Gibt es Tracking?

  • Wer pflegt die Seite?

  • Wie schnell kann etwas aktualisiert werden?

  • Gibt es Datenschutz- oder Cookie-Themen?

  • Gibt es klare Freigaben?

Digitale Assets werden stärker, wenn sie nicht nur Logo-Präsenz liefern, sondern Klicks oder Interaktion ermöglichen.
Beispiele:

  • Sponsorlogo mit Link

  • CTA zum Angebot

  • QR-Code zur Landingpage

  • Rabattcode

  • Feedbackformular mit Sponsorplatzierung

  • Voting präsentiert von Sponsor

Wenn deine Website dafür noch nicht bereit ist, hilft der Artikel Webseiten-Readiness.

6) Social-Media-Assets erfassen: Was regelmäßig kommuniziert wird

Social Media ist kein einzelner Post.
Social Media ist ein Set aus Formaten.
Erfasse:

  • Instagram Feedposts

  • Instagram Stories

  • Reels

  • Facebook-Posts

  • LinkedIn-Posts

  • TikTok-Videos

  • YouTube Shorts

  • Eventstories

  • Spieltagsgrafiken

  • Ergebnisposts

  • Spielerinnen- oder Spielerformate

  • Teamvorstellungen

  • Danke-Posts

  • UGC-Reposts

Prüfe:

  • Welche Kanäle nutzt ihr wirklich?

  • Wie regelmäßig postet ihr?

  • Welche Formate funktionieren?

  • Welche Reichweiten sind realistisch?

  • Wer erstellt Inhalte?

  • Wer gibt Inhalte frei?

  • Wie werden Sponsoren gekennzeichnet?

  • Welche KPIs könnt ihr liefern?

  • Welche Rechte braucht ihr bei Bildern und Videos?

Wichtig: Verkaufe keine Social-Media-Leistung, die du nicht zuverlässig posten kannst.
Ein versprochener Sponsorpost, der vergessen wird, schadet dem Vertrauen.
Für Formate, Kennzeichnung und UGC hilft das Social-Media-Playbook fürs Sponsoring.

7) Event- und Turnierassets erfassen: Wo Sponsoring besonders greifbar wird

Turniere und Events sind oft die besten Sponsoringmomente.
Warum?
Weil dort viele Menschen in kurzer Zeit zusammenkommen.
Erfasse alle Event-Touchpoints:

  • Eventname

  • Turnierseite

  • Teamregistrierung

  • Spielplan

  • Lageplan

  • Eingang

  • Catering

  • Sponsorstand

  • Durchsagen

  • Siegerehrung

  • Pokale

  • Medaillen

  • MVP-Voting

  • Fairplay-Voting

  • Gewinnspiel

  • Feedbackformular

  • Foto-Spot

  • Newsletter vor dem Event

  • Rückblick nach dem Event

Prüfe je Touchpoint:

  • Ist er vor, während oder nach dem Event sichtbar?

  • Wie viele Menschen erreichen wir?

  • Ist der Sponsor passiv sichtbar oder aktiv eingebunden?

  • Ist die Maßnahme messbar?

  • Gibt es Foto- oder Videomaterial?

  • Wie hoch ist der Aufwand?

  • Gibt es rechtliche oder organisatorische Risiken?

Ein Event bietet oft mehr Sponsoringflächen als ein normaler Spieltag.
Der Wert entsteht aus der Kombination:
Reichweite, Emotion, Aktivierung und Nachweis.

8) Merch- und Produktassets erfassen: Was Menschen mitnehmen

Merch macht Sponsoring physisch.
Menschen nehmen Produkte mit, tragen sie, nutzen sie und posten sie.
Erfasse mögliche Produkte:

  • Shirts

  • Hoodies

  • Schals

  • Caps

  • Trinkflaschen

  • Sportbeutel

  • Sticker

  • Turnierarmbänder

  • Welcome-Bags

  • Gutscheinhefte

  • Sammelkarten

  • Loyalty-Pässe

  • Teamartikel

Prüfe:

  • Wer würde das Produkt nutzen?

  • Passt ein Sponsor natürlich dazu?

  • Gibt es Co-Branding?

  • Gibt es QR-Code oder Rabattcode?

  • Gibt es Vorbestellungen?

  • Gibt es einen Stand oder Shop?

  • Wie hoch sind Produktionskosten?

  • Welche Marge ist möglich?

  • Welche Rechte müssen geklärt werden?

  • Was passiert mit Restbeständen?

Merch ist nicht nur Verkauf.
Merch kann Sponsorwert schaffen, wenn Produkt, Community und Aktivierung zusammenpassen.
Mehr dazu findest du unter Merch × Sponsoring.

9) PR- und Content-Assets erfassen: Welche Geschichten entstehen

Nicht alles im Sponsoring ist Fläche.
Manchmal ist die Geschichte wertvoller als das Logo.
Erfasse mögliche PR- und Content-Anlässe:

  • neuer Sponsor

  • Jugendförderung

  • neues Turnier

  • Trikotübergabe

  • Merch-Drop

  • Sponsorstand

  • soziales Projekt

  • Mädchen- oder Frauenförderung

  • Nachhaltigkeitsaktion

  • Vereinsjubiläum

  • regionale Partnerschaft

  • Eventrückblick

  • Sponsorcase

Prüfe:

  • Gibt es eine echte Geschichte?

  • Gibt es regionalen Bezug?

  • Gibt es gute Fotos?

  • Gibt es Zitate?

  • Gibt es Medienkontakte?

  • Kann der Sponsor Co-PR machen?

  • Kann der Inhalt später als Case genutzt werden?

  • Kann er in den Sponsorenreport?

PR-Assets sind stark, weil sie Sponsoring glaubwürdiger machen.
Mehr dazu findest du im Artikel PR & Medienarbeit.

10) Assets bewerten: Welche Flächen sind wirklich wertvoll?

Nach der Inventur bewertest du jedes Asset.
Nicht jede Fläche ist gleich viel wert.
Bewertungskriterien:

  • Reichweite

  • Sichtbarkeit

  • Zielgruppenfit

  • Exklusivität

  • Aktivierungspotenzial

  • Messbarkeit

  • Umsetzungsaufwand

  • Produktionskosten

  • Wiederholbarkeit

  • Foto- oder Contentwert

  • Risiko

  • Sponsor-Fit

Ein einfaches Scoring hilft.
Bewerte jedes Kriterium von 1 bis 5.
Beispiel:

Banner am Hauptplatz

  • Reichweite: 4

  • Sichtbarkeit: 5

  • Messbarkeit: 2

  • Aufwand: 3

  • Contentwert: 4

CTA-Link im digitalen Spielplan

  • Reichweite: 4

  • Sichtbarkeit: 3

  • Messbarkeit: 5

  • Aufwand: 2

  • Contentwert: 2

Sponsorstand beim Turnier

  • Reichweite: 4

  • Sichtbarkeit: 4

  • Messbarkeit: 4

  • Aufwand: 4

  • Contentwert: 5

So erkennst du, welche Assets eher günstig, wertvoll, aufwendig oder premium sind.

11) Vom Asset zur Preisliste

Eine Inventur ist noch keine Preisliste.
Aber sie ist die Grundlage dafür.
Ordne deine Assets in Preislogiken.

Basis-Assets

Geringer Aufwand, gute Einstiegsmöglichkeit.
Beispiele:

  • Logo auf Sponsorenseite

  • Social-Media-Dank

  • Newsletter-Erwähnung

  • einfacher Bannerplatz

Standard-Assets

Mehr Sichtbarkeit oder bessere Einbindung.
Beispiele:

  • Logo auf Turnierseite

  • Sponsor im Spielplan

  • Banner am Hauptplatz

  • Durchsage

  • Foto-Nachweis

Aktivierungs-Assets

Sponsor löst Handlung aus.
Beispiele:

  • QR-Code

  • CTA-Link

  • Gewinnspiel

  • Voting

  • Rabattcode

  • Feedbackformular

Premium-Assets

Hohe Sichtbarkeit, Exklusivität oder emotionale Nähe.
Beispiele:

  • Hauptsponsor

  • Naming Right

  • Exklusivität

  • Siegerehrung

  • Sponsorstand

  • Co-PR

  • ausführlicher Report

So entsteht eine Preisliste, die nicht beliebig wirkt.
Die genaue Preisfindung sollte sich an Leistung, Reichweite, Aktivierung und Nachweis orientieren. Mehr dazu findest du unter Preisfindung im Sponsoring.

12) Paket-Mapping: Wie Assets sinnvoll kombiniert werden

Einzelne Assets sind gut.
Pakete sind oft besser.
Denn Sponsoren kaufen selten eine einzelne Fläche. Sie kaufen ein Ziel.

Ziel: lokale Sichtbarkeit

Passende Assets:

  • Banner

  • Website-Logo

  • Social-Media-Dank

  • Newsletter-Erwähnung

  • Foto-Nachweis

Ziel: Recruiting

Passende Assets:

  • CTA-Link zur Karriereseite

  • Sponsorstand

  • LinkedIn-Post

  • Turnierbeutel mit Flyer

  • QR-Code

Ziel: Produktaktion

Passende Assets:

  • Rabattcode

  • Gewinnspiel

  • Standfläche

  • Social-Media-Story

  • Feedbackformular

Ziel: Image und Community

Passende Assets:

  • Jugendförderung

  • Co-PR

  • Fototermin

  • Sponsorstory

  • Eventrückblick

Ziel: Hauptsponsor-Präsenz

Passende Assets:

  • prominente Platzierung

  • Exklusivität

  • Turnierseite

  • Durchsagen

  • Siegerehrung

  • Report

Paket-Mapping bedeutet:
Du kombinierst Assets nicht zufällig, sondern passend zum Sponsorziel.

13) Asset-Inventur-Sheet: Diese Spalten brauchst du

Ein einfaches Sheet reicht.
Empfohlene Spalten:

  • Asset-Name

  • Kategorie

  • Standort oder Kanal

  • Beschreibung

  • Zielgruppe

  • geschätzte Reichweite

  • Sichtbarkeit

  • Laufzeit

  • Exklusivität möglich

  • Aktivierung möglich

  • Messbarkeit

  • Aufwand

  • Kosten

  • benötigte Freigaben

  • Risiken

  • mögliche Sponsoren

  • Paketzuordnung

  • Preisidee

  • Owner

  • Status

  • Nachweisform

Dieses Sheet wird zur Grundlage für:

  • Sponsorenpakete

  • Preisliste

  • Sponsorenmappe

  • Angebotslogik

  • Umsetzung

  • Reporting

Je sauberer die Inventur, desto leichter wird später die Akquise.

14) Häufige Fehler bei der Inventur

Fehler 1: Nur Banden zählen

Der Verein übersieht digitale, kommunikative und interaktive Touchpoints.
Besser: Onsite, online, Social Media, Event, Merch und PR erfassen.

Fehler 2: Keine Fotos machen

Flächen bleiben abstrakt.
Besser: Jede physische Fläche fotografieren.

Fehler 3: Aufwand ignorieren

Eine Maßnahme klingt gut, ist aber kaum lieferbar.
Besser: Umsetzungsaufwand immer bewerten.

Fehler 4: Messbarkeit vergessen

Sponsorwert bleibt schwer nachweisbar.
Besser: Links, QR-Codes, Screenshots und Fotos mitdenken.

Fehler 5: Keine Freigaben prüfen

Flächen werden verkauft, obwohl sie nicht genutzt werden dürfen.
Besser: Eigentum, Rechte und Zuständigkeiten vorher klären.

Fehler 6: Alles einzeln verkaufen

Der Sponsor sieht kein klares Ziel.
Besser: Assets zu Paketen und Sponsorenzielen bündeln.

Fehler 7: Inventur nicht aktualisieren

Neue Flächen entstehen, alte fallen weg.
Besser: Inventur mindestens einmal pro Saison prüfen.

15) Checkliste: Ist deine Werbeflächen-Inventur vollständig?

Prüfe:

  • Sind alle Onsite-Flächen erfasst?

  • Sind alle digitalen Assets erfasst?

  • Sind Social-Media-Formate erfasst?

  • Sind Turnier- und Event-Touchpoints erfasst?

  • Sind Merch- und Produktideen erfasst?

  • Sind PR- und Content-Anlässe erfasst?

  • Gibt es Fotos der physischen Flächen?

  • Gibt es Reichweiten- oder Zielgruppenschätzungen?

  • Ist Messbarkeit bewertet?

  • Ist Umsetzungsaufwand bewertet?

  • Sind Kosten berücksichtigt?

  • Sind Freigaben und Rechte geprüft?

  • Gibt es mögliche Sponsorenziele?

  • Gibt es Paketzuordnungen?

  • Gibt es eine Preisidee?

  • Gibt es einen Owner pro Asset?

  • Gibt es eine Nachweisform für den Report?

Wenn mehrere Punkte fehlen, ist dein Sponsoring-Portfolio noch nicht verkaufsbereit.

16) FAQ

Was ist eine Werbeflächen-Inventur?

Eine Werbeflächen-Inventur ist eine strukturierte Übersicht aller physischen, digitalen, kommunikativen und interaktiven Sponsoringmöglichkeiten im Verein.

Welche Werbeflächen gibt es im Verein?

Typische Flächen sind Bande, Banner, Website, Sponsorenseite, Spielplan, Social Media, Newsletter, Durchsagen, Turniere, Sponsorstände, Merch, PR und Reports.

Warum reicht eine Bandenliste nicht aus?

Weil Sponsoring heute mehr ist als statische Sichtbarkeit. Digitale Touchpoints, Aktivierungen, Content, QR-Codes und Reporting schaffen oft mehr Wert.

Wie bewertet man Sponsoringflächen?

Über Reichweite, Sichtbarkeit, Zielgruppenfit, Messbarkeit, Exklusivität, Aufwand, Kosten, Wiederholbarkeit und Sponsor-Fit.

Wie oft sollte die Inventur aktualisiert werden?

Mindestens einmal pro Saison und zusätzlich vor größeren Turnieren, neuen Website-Strukturen oder neuen Sponsoringpaketen.

Wer sollte die Inventur machen?

Ideal ist eine Kombination aus Sponsoring-Lead, Umsetzung, Kommunikation, Turnierleitung und Finanzen.

Muss jede Fläche einen Preis haben?

Nicht sofort. Erst wird inventarisiert und bewertet. Danach werden passende Assets in Pakete und Preislogiken überführt.

Was ist der wichtigste Vorteil einer Inventur?

Du erkennst, was dein Verein wirklich anbieten kann – und kannst Sponsoring professioneller, fairer und messbarer verkaufen.

So wird aus einzelnen Flächen ein Sponsoring-Portfolio

Eine Werbeflächen-Inventur macht sichtbar, was im Vereinsalltag oft übersehen wird.
Plötzlich ist Sponsoring nicht mehr nur Bande, Trikot oder Logo.
Es wird zu einem Portfolio aus Touchpoints:
sichtbar, aktivierbar, messbar und paketierbar.
Wenn du diese Assets sauber erfasst, bewertest und kombinierst, entsteht die Grundlage für bessere Angebote, fairere Preise und Partnerschaften, die dein Verein zuverlässig liefern kann.

Disclaimer

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung, Steuerberatung oder Datenschutzberatung dar. Werbeflächen, Nutzungsrechte, Flächengenehmigungen, Logos, Fotos, Tracking, Sponsoraktivierungen, Verträge, Rechnungen und Datenschutz hängen vom konkreten Verein, Gelände, Eigentum, Sponsor, Tool und Einzelfall ab. Bitte kläre offene Fragen mit Vorstand, Eigentümer, Verband, Rechtsberatung, Steuerberatung oder Datenschutzberatung.

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