KOOPERATION SKIZZIEREN

Thiago Calderaro

TL;DR – die 15-Sekunden-Antwort
Ein Options-Menü hilft Vereinen, Sponsoring nicht nur über starre Pakete zu verkaufen. Stattdessen kombinierst du Basisleistungen mit Add-ons wie Social Media, Turnierintegration, QR-Codes, Sponsorstand, Newsletter, Merch, PR oder Reporting. So entsteht ein individuelles Angebot, das besser zum Sponsorenziel passt.
Merksatz: Gute Sponsoringangebote starten nicht mit „Welches Paket möchten Sie?“, sondern mit „Welches Ziel möchten Sie erreichen?“
1) Warum starre Sponsoringpakete oft nicht reichen
Viele Vereine arbeiten mit klassischen Paketen:
Bronze
Silber
Gold
Hauptsponsor
Das ist ein guter Start.
Aber es hat Grenzen.
Denn Sponsoren haben unterschiedliche Ziele.
Ein lokaler Arbeitgeber sucht vielleicht Auszubildende.
Ein Sportshop will Gutscheine verbreiten.
Ein Gesundheitsanbieter will Vertrauen aufbauen.
Eine Bank möchte Jugendförderung sichtbar unterstützen.
Ein Restaurant will Familien aus der Umgebung erreichen.
Ein Unternehmen mit starkem Marketingteam möchte messbare Klicks, QR-Scans oder Leads.
Wenn alle Sponsoren dieselben Pakete bekommen, wird das Angebot schnell ungenau.
Entweder enthält es Leistungen, die der Sponsor nicht braucht.
Oder es fehlen genau die Bausteine, die für ihn spannend wären.
Ein Options-Menü löst dieses Problem.
Es verbindet Struktur mit Flexibilität.
Die Grundlage dafür ist ein klares Sponsoringkonzept.
2) Was ist ein Options-Menü im Sponsoring?
Ein Options-Menü ist eine Auswahl an Sponsoringbausteinen.
Der Verein definiert, welche Leistungen grundsätzlich verfügbar sind.
Der Sponsor wählt oder kombiniert daraus passende Optionen.
Das Menü kann enthalten:
Basisleistungen
digitale Add-ons
Social-Media-Add-ons
Event-Add-ons
Turnier-Add-ons
Merch-Add-ons
PR-Add-ons
Aktivierungen
Reporting-Add-ons
Exklusivitätsstufen
Laufzeitoptionen
Der Vorteil:
Du musst nicht jedes Angebot komplett neu erfinden.
Aber du kannst es individuell zusammenstellen.
So entsteht ein Angebot, das professionell wirkt und trotzdem zum Sponsor passt.
3) Paket vs. Options-Menü: Der Unterschied
Pakete und Options-Menüs schließen sich nicht aus.
Sie ergänzen sich.
Sponsoringpaket
Ein Paket bündelt feste Leistungen.
Beispiel:
Eventpartner:
Logo auf Turnierseite
Banner am Platz
Social-Media-Dank
Durchsage
Kurzreport
Vorteil:
schnell verständlich und leicht verkaufbar.
Nachteil:
weniger flexibel.
Options-Menü
Ein Options-Menü bietet frei kombinierbare Bausteine.
Beispiel:
Basisleistung plus:
QR-Code
Sponsorstand
Gewinnspiel
Newsletter
MVP-Voting
Co-PR
Reporting-Upgrade
Vorteil:
stärker individualisierbar.
Nachteil:
braucht gute Beratung und saubere Kalkulation.
Die beste Lösung:
Du nutzt Pakete als Einstieg und Add-ons als Individualisierung.
Mehr zur Paketlogik findest du unter Sponsoring-Pakete.
4) Der wichtigste Startpunkt: Sponsorenziel verstehen
Bevor du Optionen anbietest, musst du das Ziel verstehen.
Frage im Gespräch:
Geht es um regionale Sichtbarkeit?
Geht es um Recruiting?
Geht es um Produktverkauf?
Geht es um Vertrauen?
Geht es um gesellschaftliches Engagement?
Geht es um Leadgenerierung?
Geht es um Eventkontakte?
Geht es um Social-Media-Reichweite?
Geht es um langfristige Markenpräsenz?
Geht es um eine konkrete Zielgruppe?
Erst danach skizzierst du die Kooperation.
Beispiel:
Wenn der Sponsor Recruiting-Ziele hat, bringt ein Banner allein wenig.
Dann passen eher:
Karriere-CTA
QR-Code
LinkedIn-Post
Sponsorstand
Ausbildungsflyer im Turnierbeutel
Report mit Klicks und Kontakten
Wenn der Sponsor lokale Bekanntheit will, passen eher:
Banner
Website
Newsletter
Social Media
Durchsage
Fotodokumentation
Das Ziel entscheidet über die Bausteine.
5) Basisleistungen: Was fast jede Kooperation enthalten kann
Basisleistungen sind die Grundlage.
Sie sind einfach umsetzbar und passen zu vielen Sponsoren.
Mögliche Basisleistungen:
Logo auf Sponsorenseite
Verlinkung zur Sponsorwebsite
Nennung als Partner
Social-Media-Dank
Newsletter-Erwähnung
Foto-Nachweis
Aufnahme in Sponsorenübersicht
Erwähnung im Jahresrückblick
kurzer Umsetzungsnachweis
Basisleistungen eignen sich für:
kleine lokale Sponsoren
Einstiegspartnerschaften
Sachpartner
Saisonpartner
erste Testkooperationen
Wichtig:
Basisleistungen sollten klar definiert sein.
Nicht:
„Online-Präsenz“
Besser:
„Logo mit Link auf der Sponsorenseite für 12 Monate.“
Je konkreter die Leistung, desto weniger Missverständnisse entstehen.
6) Digitale Add-ons: Website, QR-Code, CTA und Tracking
Digitale Add-ons machen Sponsoring messbarer.
Mögliche digitale Add-ons:
Sponsorlogo auf Startseite
eigene Sponsorenvorstellung
CTA-Link auf Sponsorangebot
QR-Code zur Landingpage
Sponsorintegration auf Turnierseite
Sponsor im digitalen Spielplan
Download oder Gutscheinlink
Feedbackseite mit Sponsorplatzierung
Votingseite präsentiert von Sponsor
Klickauswertung
Geeignet für Sponsoren, die:
Website-Besuche wollen
Gutscheine verbreiten möchten
Bewerbungen fördern wollen
digitale Aktionen messen möchten
ein konkretes Angebot bewerben wollen
Beispiel:
Ein Fitnessstudio wird nicht nur auf der Website genannt.
Es erhält einen CTA:
„Kostenloses Probetraining sichern“
Der Link wird im Report ausgewertet.
So wird aus Logo-Präsenz eine messbare Aktivierung.
Wenn deine Website dafür noch nicht vorbereitet ist, hilft der Artikel Webseiten-Readiness.
7) Social-Media-Add-ons: Sichtbarkeit mit Story
Social Media ist oft ein starkes Add-on.
Aber es sollte nicht nur aus einem Logo-Post bestehen.
Mögliche Social-Media-Add-ons:
Sponsorvorstellung
Reel
Story-Sequenz
Collab-Post
Behind-the-Scenes
Gewinnspiel
Voting
Sponsor des Spieltags
Spielerin oder Spieler des Spiels präsentiert von Sponsor
Danke-Post mit Ergebnis
UGC-Repost
Geeignet für Sponsoren, die:
Reichweite wollen
junge Zielgruppen erreichen möchten
Content brauchen
eine Aktion bewerben möchten
ihre eigene Social-Media-Präsenz stärken wollen
Wichtig:
Jedes Social-Media-Add-on braucht:
Format
Plattform
Anzahl
Zeitraum
Kennzeichnung
Freigabeprozess
KPI-Nachweis
Nicht:
„Social Media inklusive“
Besser:
„1 Instagram-Feedpost, 2 Story-Sequenzen und 1 Danke-Post nach dem Turnier inklusive Reichweiten-Screenshot.“
Die Details dazu findest du im Social-Media-Playbook fürs Sponsoring.
8) Event-Add-ons: Sponsoring vor Ort erlebbar machen
Event-Add-ons sind besonders wertvoll, weil Menschen vor Ort mit dem Sponsor in Kontakt kommen.
Mögliche Event-Add-ons:
Sponsorstand
Banner am Eingang
Durchsage
Standfläche am Cateringbereich
Produktprobe
Gutscheinverteilung
Gewinnspiel vor Ort
Fotowand
Glücksrad
Schussgeschwindigkeitsmessung
Siegerehrungsintegration
Pokalpräsentation
VIP-Bereich
Helfenden-Shirts mit Sponsorhinweis
Geeignet für Sponsoren, die:
persönliche Kontakte wollen
Produkte zeigen möchten
Familien erreichen wollen
lokale Sichtbarkeit suchen
Eventerlebnis mitgestalten möchten
Wichtig:
Event-Add-ons brauchen klare Umsetzung.
Prüfe:
Platz
Strom
Aufbauzeit
Abbauzeit
Verantwortliche
Branding
rechtliche Vorgaben
Sicherheit
Schlechtwetterlösung
Foto- und Videorechte
Ein Sponsorstand klingt einfach.
Aber ohne Planung wird er schnell chaotisch.
9) Turnier-Add-ons: Besonders stark für Vereine mit Events
Turniere sind ideale Sponsoringmomente.
Sie bündeln Zielgruppen, Aufmerksamkeit und Emotion.
Mögliche Turnier-Add-ons:
Turnierpartner
Namenspartner
Logo auf digitalem Spielplan
Sponsor auf Turnierseite
MVP-Voting
Fairplay-Voting
Gewinnspiel
Feedbackbogen
QR-Code auf Spielplan
Sponsorbanner bei Ergebnissen
Siegerehrung präsentiert von Sponsor
Welcome-Bag
Teamregistrierung mit Sponsorhinweis
Turnierreport
Geeignet für Sponsoren, die:
viele Menschen an einem Tag erreichen wollen
Familien und Teams ansprechen möchten
Aktivierungen testen wollen
messbare Touchpoints suchen
lokale Präsenz stärken wollen
Turnier-Add-ons sind besonders stark, wenn sie vor, während und nach dem Event wirken.
Beispiel:
Vor dem Turnier:
Sponsor auf Turnierseite und Social Media.
Während des Turniers:
Sponsorstand, Banner, Voting, QR-Code.
Nach dem Turnier:
Danke-Post, Fotos, Report.
So entsteht eine komplette Aktivierungskette.
10) Merch-Add-ons: Sponsoring zum Mitnehmen
Merch macht Sponsoring physisch.
Mögliche Merch-Add-ons:
Logo auf Turnier-Shirt
Sponsor auf Hangtag
QR-Code auf Produkt
Welcome-Bag
Gutscheinheft
Sticker
Trinkflasche
Sportbeutel
Co-Branded Limited Drop
Merch-Stand
Sponsor-Bundle
Rabattcode auf Verpackung
Geeignet für Sponsoren, die:
langfristige Sichtbarkeit wollen
Produkte oder Gutscheine verbreiten möchten
Community-Nähe suchen
Fanbindung unterstützen möchten
ein physisches Erinnerungsprodukt schaffen wollen
Wichtig:
Merch-Add-ons brauchen Kalkulation.
Prüfe:
Produktionskosten
Designfreigabe
Mindestmenge
Marge
Restbestände
Nutzungsrechte
Sponsorenlogo
Qualitätsanspruch
Mehr dazu findest du unter Merch × Sponsoring.
11) PR-Add-ons: Geschichten statt nur Flächen
PR-Add-ons machen Sponsoring glaubwürdiger.
Sie eignen sich besonders für regionale, soziale oder besondere Partnerschaften.
Mögliche PR-Add-ons:
gemeinsamer Pressetext
Fototermin
Co-PR mit Sponsor
Website-News
LinkedIn-Beitrag
Newsletter-Interview
Case Study
Eventrückblick
Partnerstory
Pressebild mit Sponsor
Geeignet für Sponsoren, die:
Reputation stärken wollen
regionales Engagement zeigen möchten
CSR-Ziele verfolgen
lokale Medien erreichen möchten
eine Geschichte erzählen wollen
Beispiel:
Ein Unternehmen unterstützt ein Jugendturnier.
Add-on:
gemeinsamer Pressetext plus Fototermin mit Jugendteam.
Das wirkt stärker als nur ein Logo auf einem Banner.
Mehr dazu findest du in PR & Medienarbeit.
12) Reporting-Add-ons: Aus Umsetzung wird Nachweis
Reporting ist ein starkes Add-on.
Nicht jeder Sponsor braucht ein großes Reporting.
Aber viele Sponsoren schätzen einen Nachweis.
Mögliche Reporting-Add-ons:
Foto-Dokumentation
Screenshot-Sammlung
Social-Media-KPIs
Website-Klicks
QR-Code-Scans
Newsletter-Klicks
Gewinnspielteilnahmen
Voting-Ergebnisse
Kurzreport
Premium-Report
Renewal-Empfehlung
Geeignet für Sponsoren, die:
Wirkung intern zeigen müssen
Budget rechtfertigen möchten
Marketingziele verfolgen
mehr als reine Sichtbarkeit erwarten
langfristig planen
Ein Kurzreport kann schon reichen.
Inhalte:
Was wurde umgesetzt?
Welche Bilder gibt es?
Welche Reichweite entstand?
Welche Klicks oder Scans gab es?
Was lernen wir für nächstes Mal?
Reporting macht Sponsoring verlängerbarer.
13) Exklusivitätsstufen: Wann Exklusivität sinnvoll ist
Exklusivität kann den Wert erhöhen.
Aber sie muss klar geregelt sein.
Mögliche Exklusivitätsstufen:
Keine Exklusivität
Mehrere Sponsoren derselben Branche möglich.
Geeignet für:
kleine Pakete
allgemeine Sponsoren
Website-Logos
Kategorie-Exklusivität
Ein Sponsor bekommt Exklusivität in einer Branche.
Beispiel:
„exklusiver Gesundheitspartner“
Geeignet für:
größere Pakete
strategische Partner
sensible Branchen
Event-Exklusivität
Sponsor ist exklusiv bei einem bestimmten Turnier oder Event.
Beispiel:
„exklusiver Turnierpartner für das Sommerturnier“
Geeignet für:
Turniersponsoring
große Aktivierungen
Voll-Exklusivität
Sponsor erhält sehr umfassende Exklusivität im Verein.
Geeignet nur für:
Hauptsponsoren
große langfristige Partnerschaften
hohe Gegenleistung
Wichtig:
Exklusivität kostet Flexibilität.
Wenn du einem Sponsor Exklusivität gibst, kannst du andere Unternehmen aus derselben Branche nicht mehr ansprechen.
Deshalb sollte Exklusivität immer bezahlt, begrenzt und schriftlich geregelt sein.
14) Up-Sell und Cross-Sell: Mehr Wert ohne Druck
Ein Options-Menü hilft auch beim Up-Sell und Cross-Sell.
Up-Sell
Der Sponsor steigt in eine höhere Leistung.
Beispiel:
vom Basispartner zum Eventpartner.
Cross-Sell
Der Sponsor ergänzt zusätzliche Bausteine.
Beispiel:
Basispartner plus Social-Media-Add-on plus QR-Code.
Wichtig:
Up-Sell darf nicht nach Druck klingen.
Besser:
„Wenn Ihr Ziel vor allem Recruiting ist, würde ich zum Basispaket noch einen Karriere-CTA und einen LinkedIn-Post empfehlen.“
Oder:
„Wenn Sie beim Turnier wirklich sichtbar sein möchten, wäre der Sponsorstand sinnvoller als nur die Online-Platzierung.“
So berätst du.
Du verkaufst nicht blind mehr.
15) Angebots-PDF: Wie du Optionen klar darstellst
Ein individuelles Angebot sollte übersichtlich sein.
Empfohlene Struktur:
Sponsorenziel
kurzer Vereins- oder Eventkontext
empfohlene Basisleistung
empfohlene Add-ons
Laufzeit
Umsetzung
Preis
Nachweis
nächste Schritte
Beispiel:
Ziel
Regionale Sichtbarkeit und Familienansprache beim Sommerturnier.
Empfehlung
Eventpartner-Paket plus Sponsorstand, QR-Code und Social-Media-Story.
Enthalten
Logo auf Turnierseite
Banner am Eingang
Sponsor im digitalen Spielplan
Standfläche am Turniertag
QR-Code zum Sponsorangebot
2 Story-Sequenzen
Kurzreport nach dem Event
Preis
[Preis]
Nächster Schritt
Freigabe bis [Datum], danach Logo- und Materialabfrage.
So versteht der Sponsor sofort:
Das Angebot wurde für ihn zusammengestellt.
16) Häufige Fehler bei Sponsoring-Optionen
Fehler 1: Zu viele Optionen
Der Sponsor ist überfordert.
Besser: wenige passende Empfehlungen geben.
Fehler 2: Kein Sponsorenziel
Add-ons werden zufällig kombiniert.
Besser: erst Ziel klären, dann Optionen auswählen.
Fehler 3: Leistungen unklar benennen
„Social Media“ ist zu vage.
Besser: Format, Anzahl, Kanal und Zeitraum definieren.
Fehler 4: Exklusivität verschenken
Der Verein blockiert sich selbst.
Besser: Exklusivität nur bezahlt, begrenzt und schriftlich geben.
Fehler 5: Add-ons nicht kalkulieren
Zusatzleistungen erzeugen Aufwand ohne Gegenwert.
Besser: Aufwand, Kosten und Nachweis in Preis einrechnen.
Fehler 6: Alles individuell bauen
Der Verein verliert Struktur.
Besser: standardisiertes Options-Menü nutzen und individuell kombinieren.
Fehler 7: Kein Reporting anbieten
Wert bleibt unsichtbar.
Besser: mindestens Kurzreport als Add-on oder Paketbestandteil aufnehmen.
17) Checkliste: Ist dein Options-Menü bereit?
Prüfe:
Gibt es klare Basisleistungen?
Gibt es digitale Add-ons?
Gibt es Social-Media-Add-ons?
Gibt es Event- oder Turnier-Add-ons?
Gibt es Merch-Add-ons?
Gibt es PR-Add-ons?
Gibt es Reporting-Add-ons?
Sind Leistungen konkret beschrieben?
Sind Preise intern kalkuliert?
Ist der Aufwand berücksichtigt?
Ist Exklusivität klar geregelt?
Gibt es Empfehlungen nach Sponsorenziel?
Gibt es ein Angebots-PDF?
Gibt es einen Owner für Umsetzung?
Gibt es eine Nachweisform pro Leistung?
Wenn mehrere Punkte fehlen, ist dein Options-Menü noch nicht verkaufsbereit.
18) FAQ
Was ist ein Sponsoring-Options-Menü?
Ein Options-Menü ist eine strukturierte Auswahl an Sponsoringbausteinen, aus denen Vereine individuelle Kooperationen für Sponsoren zusammenstellen können.
Was ist der Unterschied zu Sponsoringpaketen?
Pakete sind feste Bündel. Ein Options-Menü erlaubt zusätzliche oder alternative Bausteine, damit das Angebot besser zum Sponsorenziel passt.
Welche Add-ons sind besonders sinnvoll?
Digitale Add-ons, Social Media, Sponsorstand, QR-Code, Newsletter, Gewinnspiel, Voting, Merch, PR und Reporting sind besonders nützlich.
Sollte jeder Sponsor individuelle Add-ons bekommen?
Nicht unbedingt. Wichtig ist, dass die Add-ons zum Ziel passen. Ein kleiner Sponsor braucht oft weniger Individualisierung als ein strategischer Partner.
Wie viele Optionen sollte man zeigen?
Lieber wenige passende Optionen als eine lange Liste. Das Angebot sollte beraten, nicht überfordern.
Darf Exklusivität als Add-on verkauft werden?
Ja, aber nur klar begrenzt, fair bepreist und schriftlich geregelt.
Wie verhindert man Chaos bei individuellen Angeboten?
Durch ein standardisiertes Options-Menü, klare Leistungsbeschreibungen, interne Preise, Verantwortliche und eine zentrale Dokumentation.
Was gehört in ein Angebots-PDF?
Sponsorenziel, Kontext, empfohlene Leistungen, Add-ons, Laufzeit, Preis, Umsetzung, Nachweis und nächster Schritt.
So wird aus einem Paket ein passendes Angebot
Ein Options-Menü macht Sponsoring flexibler.
Es hilft dir, nicht jedem Sponsor dasselbe zu verkaufen, sondern die passende Kooperation zu skizzieren.
Der Schlüssel ist:
erst Ziel verstehen, dann Bausteine empfehlen.
So entsteht ein Angebot, das nicht beliebig wirkt, sondern logisch:
für den Sponsor, für den Verein und für die gemeinsame Umsetzung.
Disclaimer
Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung, Steuerberatung, Datenschutzberatung oder Finanzberatung dar. Sponsoringoptionen, Add-ons, Exklusivität, Preise, Verträge, Rechnungen, Nutzungsrechte, Datenschutz, Aktivierungen, Gewinnspiele, Reporting und steuerliche Fragen hängen vom konkreten Verein, Sponsor, Leistungsumfang und Einzelfall ab. Bitte kläre offene Fragen mit geeigneter Rechtsberatung, Steuerberatung, Datenschutzberatung oder fachlicher Unterstützung.
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